Google Analytics Spam - Semalt-Experte weiß, wie man es blockiert

Google Analytics ist von verschiedenen Arten von Spam betroffen. Der häufigste Spam, der Google Analytics betrifft, ist der Empfehlungs-Spam. Der Spam zielt zufällig auf verschiedene Google-Konten ab, kann aber auch auf bestimmte Konten gerichtet werden.

Frank Abagnale, Senior Customer Success Manager von Semalt , untersucht die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Google Analytics-Spam.

Spam wird aus mehreren Gründen erstellt:

a) Übernahme der Kommission

Spam-Ersteller erhalten häufig Provisionen, die sich aus der Zunahme der Verkehrsstatistiken ergeben, die durch die Spam-Mails generiert werden.

b) Werbung

Einige Spam-Ersteller verwenden diese Spam-Mails, um ihre eigenen Ideologien zu verbreiten und sie für Werbezwecke zu nutzen, damit sie viele Zuschauer erreichen können.

c) E-Mails hacken

Diese Spam-Mails werden zum Hacken von E-Mail-Konten verwendet, die dann an andere Benutzer verkauft werden.

d) Verbreitung von Malware

Malware bezieht sich auf Schadprogramme, mit denen unbefugter Zugriff auf elektronische Daten erlangt wird. Spam wird verwendet, um solche Programme zu verbreiten, die in Form von Viren oder Trojanern vorliegen können.

e) Verbreitung gefälschter Informationen durch CEOs zur Steigerung des Umsatzes

Es gab Fälle von CEOs, die Spam verwenden, um den falschen Eindruck zu erwecken, dass sie erfolgreich sind, indem sie solche Informationen auf den Websites ihrer Kunden platzieren.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Empfehlungs-Spam blockiert werden kann, nämlich:

1) Verwendung von .htacess-Dateien

Bei dieser Methode werden bestimmte Dateien auf den Zielcomputer kopiert. Diese Dateien verfügen über Befehle, die bestimmen, wie der Server funktioniert. Diese Methode zum Blockieren von Spam weist folgende Einschränkungen auf:

  • Die Bots sind selektiv und vermeiden die Sites, auf denen sie durch diese .htacess-Dateien blockiert wurden.
  • Es ist mühsam, alle Websites (URLs) zu blockieren, da dies viel Zeit in Anspruch nimmt.
  • Die Spam-Mails werden auch täglich generiert, weshalb es schwierig wird, mit ihnen Schritt zu halten.

2) Verwendung von benutzerdefinierten Filtern

Der Prozess kann in den folgenden einfachen Schritten zusammengefasst werden:

Schritt 1

Klicken Sie auf Ihrem Computer auf Google Analytics und wählen Sie das Symbol Alle Zugriffe und anschließend die Option Verweise.

Schritt 2

Der nächste Schritt besteht darin, sicherzustellen, dass Sie den Empfehlungsverkehr mit einer geeigneten Absprungrate sortiert haben. Die empfohlene Absprungrate beträgt einige Monate. Die ultimative Verweisliste kann verwendet werden, um die Ebene zu bestimmen, auf der eine Domain von Spam betroffen ist.

Schritt 3

Es gibt Links, über die auf Zugriffslisten zugegriffen werden kann, falls der Zugriff auf die ultimative Empfehlungsliste schwierig ist. Diese Links umfassen:

I. https://github.com/piwik/referrer-spam-blacklist

II. https://perishablepress.com/4g-ultimate-referrer-blacklist/

III. https://referrerspamblocker.com/blacklist

Schritt 4

Der nächste Schritt besteht darin, auf das Admin-Symbol zu klicken und die Filteroption auszuwählen. Anschließend wählen Sie die Option Filter hinzufügen. Anschließend wählen Sie einen Namen für den Filter und anschließend die benutzerdefinierte Option als Filtertyp. Anschließend wählen Sie die Schaltfläche "Ausschließen" und im Filterfeld "Kampagnenquelle". Der letzte Schritt ist die Auswahl des Filtermusters.

Die Einschränkung bei der Verwendung dieser Methode zum Blockieren von Spam-Software besteht darin, dass die unbeabsichtigten Daten blockiert werden können und jeweils nur zehn Domänen hinzugefügt werden können.

3) Verwendung der Überweisungsausschlussliste

Die andere Möglichkeit, Spam zu blockieren, ist die Verwendung von Empfehlungslisten. Es wird für Dritte und Selbstüberweisungen verwendet. Die Aktivierung von Ausschlussverweislisten kann in drei Schritten erfolgen.

Schritt 1

Wählen Sie im Google Analytics-Konto die Option "Admin" und dann die Spalte "Eigenschaft". Anschließend wählen Sie die Option Tracking-Informationen.

Schritt 2

Wählen Sie die Verweisausschlussliste aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Verweisausschluss HINZUFÜGEN.

Schritt 3

Wählen Sie die Domains aus, die Sie vom Empfehlungsverkehr ausschließen möchten.

Die Einschränkung dieser Methode besteht darin, dass das Hinzufügen von Domänen in großen Mengen vom System nicht unterstützt wird.